Ausbildungserfolg: 758 neue Hörakustiker freigesprochen

16.07.2019

Es ist die größte Freisprechung eines Gesundheitshandwerks in Deutschland: In der Musik- und Kongresshalle in Lübeck wurden jetzt 758 Auszubildende des Hörakustiker-Handwerks nach drei Jahren dualer Ausbildung freigesprochen und dürfen sich jetzt Gesellen nennen. Der Qualitätsverband Pro Akustik gratuliert ganz besonders allen jungen Hörakustikerinnen und Hörakustikern, die in den Betrieben der Mitglieder ihre Ausbildung absolviert haben.

Hörakustik ist ein anspruchsvolles Gesundheitshandwerk, der Beruf des Hörakustikers gilt mittlerweile sogar als Alternative zum medizinischen Studium. Drei Jahre dauert die Ausbildung, deren schulischer Teil im Blockunterricht in der offenen Landesberufsschule Lübeck stattfindet. Alle Ausbildenden der Hörakustiker in Deutschland treffen sich dort auf einem Campus, der nach und nach ausgebaut wurde und aktuell für 3.200 junge Nachwuchs-Hörakustiker wenigstens eine zeitlang zur zweiten Heimat wird. Der Campus Hörakustik bietet optimale Möglichkeiten für die Auszubildenden, die hier an der Akademie für Hörakustik später auch ihren Meister machen können oder am Fachbereich Angewandte Naturwissenschaften der Technischen Hochschule Lübeck Hörakustik als Bachelor of Science studieren.

Beruf mit Zukunft

Wer den Beruf des Hörakustikers wählt, kann hat sich für einen sicheren und vielseitigen Job entschieden. Die Zukunft sei nicht nur abwechslungsreich für die jungen Hörakustiker, sie sei auch sicher, sagte der Vizepräsident der Bundesinnung der Hörakustiker, biha, Hans-Jürgen Bührer anlässlich der Freisprechung. Die Ausbildungsquote in den Betrieben gilt als überdurchschnittlich und so gut wie alle Absolventen haben am Tag der Freisprechung einen Arbeitsvertrag oder werden von den Ausbildungsbetrieben übernommen. Prof. Dr. Ulrich Hase, Landesbeauftragter für Menschen mit Behinderung des Landes Schleswig-Holstein und Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft der Hörbehinderten, betonte die Qualität der Ausbildung. Die jungen Gesellen hätten einen Hightech-Beruf an der Schnittstelle zwischen Mensch und Technik gewählt. Die bundesweit einheitliche Prüfung sei ein Garant für die gleichbleibend hohe Versorgungsqualität in Deutschland und deshalb nicht zuletzt gelebter Verbraucherschutz.

Alles für hohe Versorgungsqualität  

Auf eine hohe Versorgungsqualität setzen auch die Betriebe der Mitglieder im Qualitätsverband Pro Akustik. Das geht nur mit exzellent ausgebildetem Nachwuchs, um den man sich ganz besonders kümmert. So werden die Auszubildenden vor Ort in den Betrieben und in gemeinsamen Workshops aller Mitgliedsbetriebe unterstützt und auf die Prüfungen vorbereitet. Durch die gemeinsame Zeit beim Blockunterricht in Lübeck in eigenen Pro-Akustik-Klassen entstehen zudem enge Kontakte und damit ein fachlicher Austausch, von dem auch die Kunden profitieren.

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