Wenn es wieder früher dunkel wird

04.10.2017

Warum das Gehör im Herbst besonders wichtig ist

Der Herbst ist da. Und mit ihm häufig graue, verregnete Tage, an denen es immer später hell und immer früher dunkel wird. Dämmerung und Dunkelheit, Nebel und Regen sorgen dabei für schlechte Sichtverhältnisse. Wenn unsere Augen im trüben Herbstwetter nicht mehr den vollen Durchblick haben, rückt das gute Hören in den Fokus. Denn die sichere Orientierung im Straßenverkehr und das rechtzeitige Erkennen von Gefahrenquellen hängen nun verstärkt von einem intakten Gehör ab. Das gilt für Fußgänger und für Verkehrssteilnehmer an Lenkrad und Lenker gleichermaßen. Die Geräusche herannahender Autos aber auch Alarmsignale wie Hupen oder das Martinshorn des Rettungswagens müssen zuverlässig gehört und räumlich zugeordnet werden, um Sicherheit zu gewährleisten.

Doch nicht nur die eingeschränkten Sichtverhältnisse fordern den Hörsinn im herbstlichen Straßenverkehr ganz besonders. Allgemein gilt in der Übergangszeit zwischen Sommer und Winter ein erhöhtes Unfallrisiko: Nasse, mit Laub bedeckte Fahrbahnen, Frost und Glätte sowie Regen und starker Wind sind zusätzliche Gefahrenquellen und machen es häufig schwer, das Verhalten der anderen Verkehrsteilnehmer richtig einzuschätzen. Die Witterungsverhältnisse führen außerdem zu längeren Bremswegen. Umso wichtiger ist es, stets aufmerksam zu sein und schnell zu reagieren. Hierbei muss das Gehör gut funktionieren und mit dem Sehzentrum zusammen arbeiten. Eine intakte Hörleistung auf beiden Ohren ermöglicht das Richtungshören und somit ist die sichere räumliche Orientierung garantiert. Diese Voraussetzung ist für schnelles Reagieren in gefährlichen Situationen unabdinglich.

Quelle: Fördergemeinschaft Gutes Hören GmbH 

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